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jugendfest.de - Literaturecke: BERICHT

„Jesus bewegt“ - das Christival in Bremen

Beachvolleyball, Lobpreis oder auf Entdeckertour durch die Bibel… Es war für Jeden was dabei - ob Singen in der Straßenbahn, Diskutieren in den verschiedensten Foren oder Missionieren in Bremen. Das Wetter war dazu mehr als bombig.

Nach fünf Stunden Fahrt kamen wir endlich in unserem Quartier in Bremen an. Räume in Schulen oder Turnhallen standen den Christival–Teilnehmern als Nachtlager zur Verfügung. Wer zelten wollte, konnte es sich in der Zeltstadt gemütlich machen.
Der Eröffnungsabend des 30.Aprils fand auf der Bürgerweide vor den Messehallen Bremens statt. Neben der Predigt von Christina Brudereck konnten wir uns von tänzerischen Einlagen iThembas mitreißen lassen oder die JesusHouseBand gesanglich unterstützen. Torsten Hebel bereitete uns anschließend auf die kommenden Tage vor.

Der Donnerstag startete für mich, wie dann auch die folgenden Tage, mit dem „Wortwechsel“. In neunzehn Hallen fanden ab 10 Uhr jeden Morgen Bibelarbeiten der etwas anderen Art statt. Musik, Schauspiel und eben auch Bibellese standen auf dem Programm. In einer Halle erwartete dich Kerzenschein überall, in einer anderen wurde das Wort Gottes auf Englisch verkündigt. Der „Wortwechsel“ führte die verschiedensten Kulturen zusammen.
Am Samstag erlebte ich Musik von October Light aus Kroatien dazu eine Predigt von Kenny Awodumila aus Afrika. Es war eine Freude, dass sie so gut Deutsch gesprochen haben. Ich fand es sehr bewundernswert, wie sie begeistert waren von Gott und wie sie alle anderen ebenso begeistern wollten für diesen einen, unbeschreiblichen Gott.

Workshops, Foren und Seminare standen jeden Nachmittag auf dem Programm. Bei der Christival – Anmeldung wählte man aus, wie der Nachmittag gestaltet werden sollte. In meinem Workshop ´Streetdance/ HipHop` am Donnerstag lernte ich nicht nur neue Schritte, sondern erfuhr auch etwas über die christlichen HipHop-Crew „W4C- Warriors for Christ“, zu Deutsch „Kämpfer für Christus“. Der Ursprung dazu liegt im Neuen Testament (1. Timotheus 6, 12). Dort steht: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens! Erringe so das ewige Leben. Dazu hat dich Gott berufen, und das hast du vor vielen Zeugen bekannt.“ Den drei Jungs geht es vorallem um den Glauben, der ihr tägliches Leben bestimmt.

Bei meinem Samstagsworkshop forderte uns Arno Backhaus, Evangelist und Aktionskünstler aus Calden bei Kassel, auf, verschiedene Straßenaktionen auszuprobieren. Das ging von Geld verschenken über Arbeits-Lose verteilen. Einige kamen mit Leuten ins Gespräch, Anderen wurde wiederum ihr Aktionsschild ent- und zerrissen. Oftmals ging es nur darum, den Leuten einen Gedankenanstoß zu geben, über sich, Gott und die Welt nachzudenken.

Wer von Workshops, Seminaren und Co. mal ne Pause brauchte, konnte sich beim Volleyball austoben oder sich auf der „Messe Missionarischer Möglichkeiten“ umschauen. Dort waren die verschiedensten Stände aufgebaut - Christliche Musiker, Organisationen wie RMJ (Träger meines FSJ) und Fotostände für das ganz persönliche Christivalbild.
In der „Back-Faktory“, welche sich mitten auf der Bürgerweide befand, wurde man ausreichend mit Speis und Trank versorgt.

Höhepunkte des Christivals waren die Abende. Immer mit Live-Musik, jedoch immer anders. Am ersten Festival-Abend entschied ich mich für Swing mit Sarah Kaiser und Crushead. Im Nachtprogramm konnte ich die Band aus Dettingen noch mal richtig rockig erleben. Der zweite Abend fand Openair und mitten in Bremen statt. October Light, Judy Bailey und iThemba forderten auf zu Tanz, Gesang und guter Laune. Mein dritter Festival-Abend war eher ruhig. Ich wählte „Lückenlos“ – weil Jesus die Lücke zwischen Himmel und Erde, zwischen Gott und uns geschlossen hat. Worship und Begegnung mit Gott, zu sich selbst finden und den Herrn anbeten, war Inhalt des Abends.
Freitagnacht begeisterte das „Bergfest“ rund 16000 Christivaler. Es wurde ein Gottesdienst auf höchster Ebene gefeiert. Nicht nur Show, Tanz und Schauspiel fanden auf der Bühne statt, sondern auch Lobpreis mit der JesusHouseBand und ein Abendmahl mit den 16000 Christivalern lies uns Gott in unserer Mitte spüren.

Tausende Sonnenbrillengesichter fanden sich am Sonntag zum Openair-Abschlussgottesdienst auf der Bürgerweide Bremens ein. „Lebe erkennbar als Christ - in Wort und Tat!“ war die Aussage der Predigt des Christival-Vorsitzenden Roland Werner. Dies sollte uns Teilnehmer ermutigen, unseren Glauben tatsächlich zu leben und ihn weiterzugeben. Wenn Jesus unser Leben prägt, können wir für andere ein Segen sein. „Jesus ist der Weg und die Wahrheit und das Leben“ und wir sollen unseren Glauben daran verbreiten und anderen damit Hoffnung und Licht sein.

Mehr als 20000 Bremer und Christvaler wurden an diesem Sonntagvormittag im Glauben bekräftigt, gesegnet und auf eine behütete Heimreise geschickt.

Franzi Fischer, FSJ-lerin


Dies ist ein Text aus dem GUCKLOCH.

Von: redaxion, 04.06.2008, 08:13.
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